Naltrexone in der Schweiz online kaufen

Naltrexone: Überblick und zugelassene Anwendungsbereiche

Naltrexone Naltrexone ist ein Arzneimittel aus der Gruppe der Opioidantagonisten. Es blockiert bestimmte Opioidrezeptoren im zentralen Nervensystem und verändert dadurch nicht das Bewusstsein wie ein beruhigendes oder euphorisierendes Mittel. Die Anwendung erfolgt stets als Teil eines medizinisch begleiteten Behandlungsplans.

Es wird vor allem zur Rückfallprophylaxe bei Alkoholabhängigkeit sowie bei Opioidabhängigkeit eingesetzt, nachdem ein ausreichender Abstand zur letzten Opioideinnahme eingehalten wurde. Naltrexone kann das Verlangen nach Alkohol oder Opioiden bei geeigneten Patientinnen und Patienten reduzieren. Eine psychosoziale Begleitung, etwa Beratung oder Therapie, bleibt dabei ein wesentlicher Bestandteil der Behandlung.

Die konkrete Zulassung, Darreichungsform und Anwendungsempfehlung können je nach Präparat variieren. Eine ärztliche Beurteilung berücksichtigt die Abhängigkeitsgeschichte, bestehende Erkrankungen und gleichzeitig verwendete Arzneimittel. Naltrexone ist nicht für eine akute Entgiftung oder zur Behandlung plötzlich auftretender Entzugssymptome bestimmt.

Wirkstoff und Entwicklung von Naltrexone

Der Wirkstoff heisst Naltrexon, häufig als Naltrexonhydrochlorid verarbeitet. Er gehört chemisch zu Wirkstoffen, die aus der Forschung zu Opioidrezeptoren hervorgegangen sind. Seine Wirkung beruht auf einer hohen Bindungsneigung an diese Rezeptoren.

Die Entwicklung von Naltrexone erfolgte im Rahmen der Suche nach Substanzen, welche die Effekte von Opioiden gezielt aufheben oder verhindern können. Nach der Etablierung verwandter Opioidantagonisten wurde Naltrexone für eine länger anhaltende Rezeptorblockade untersucht. Daraus entwickelten sich Anwendungen in der Rückfallprävention bei bestimmten Abhängigkeitserkrankungen.

Die medizinische Verwendung beruht auf klinischer Forschung und regulatorischer Bewertung. Der Wirkstoff ersetzt weder psychotherapeutische Unterstützung noch soziale Hilfen bei einer Suchterkrankung. Seine Eignung muss individuell durch medizinisches Fachpersonal geprüft werden.

So wirkt Naltrexone im Körper

Naltrexone besetzt vor allem sogenannte Mu-Opioidrezeptoren, an denen auch Opioide wie Heroin, Morphin oder bestimmte starke Schmerzmittel wirken. Dadurch werden die typischen Opioidwirkungen deutlich abgeschwächt oder blockiert. Bei einer bestehenden körperlichen Opioidabhängigkeit kann ein zu früher Beginn einen schweren Entzug auslösen.

Bei Alkoholabhängigkeit wird angenommen, dass die Blockade opioidvermittelter Belohnungssignale das Verlangen und den verstärkenden Effekt von Alkohol bei manchen Menschen senken kann. Naltrexone führt nicht zu einer unmittelbaren Abneigung gegen Alkohol. Der Behandlungserfolg hängt unter anderem von der regelmässigen Einnahme und der Begleitbehandlung ab.

Da der Wirkstoff Opioide blockiert, können opioidbasierte Schmerzmittel während der Behandlung weniger oder gar nicht wirken. Dies ist bei Notfällen, Operationen und zahnärztlichen Eingriffen besonders wichtig. Betroffene sollten medizinischem Personal immer mitteilen, dass sie Naltrexone anwenden.

Darreichungsformen, Stärken und Einnahme

Naltrexone ist je nach zugelassenem Präparat insbesondere als Tablette erhältlich. In einigen Ländern existieren zudem lang wirksame Injektionsformen, die nicht überall verfügbar sind. Welche Form geeignet ist, richtet sich nach der Diagnose, der Verfügbarkeit und der ärztlichen Einschätzung.

Bei Tabletten ist eine tägliche Einnahme ein häufig verwendetes Schema, die genaue Dosis wird jedoch individuell festgelegt. Tabletten werden üblicherweise mit Wasser geschluckt und können oft unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden. Bei Übelkeit oder Magenbeschwerden kann die behandelnde Fachperson praktische Anpassungen empfehlen.

Vor Beginn einer Behandlung bei Opioidabhängigkeit muss ärztlich geklärt werden, ob genügend Zeit seit dem letzten Opioid vergangen ist. Auch opioidähnliche Hustenmittel, Schmerzmittel oder Substitutionspräparate müssen dabei berücksichtigt werden. Dosierungen dürfen nicht eigenständig erhöht, ausgelassen oder nachgeholt werden.

Wirkdauer und Ausscheidung

Nach einer oralen Einnahme wird Naltrexone über den Magen-Darm-Trakt aufgenommen und in der Leber verstoffwechselt. Dabei entsteht unter anderem ein wirksamer Metabolit namens 6-Beta-Naltrexol. Die Konzentration im Blut und die Blockadewirkung sind nicht identisch, weil die Rezeptorbindung länger anhalten kann als der Blutspiegel.

Die Wirkung einer üblichen Tablettendosis kann die Opioidwirkung ungefähr über einen Tag hinweg beeinflussen. Abhängig von Dosis, Stoffwechsel und Präparat kann die klinisch relevante Blockade auch länger spürbar sein. Für eine sichere Planung von Schmerzbehandlungen gelten daher ausschliesslich ärztliche Anweisungen.

Wie schnell Naltrexone vollständig aus dem Körper ausgeschieden wird, ist individuell verschieden. Leberfunktion, Nierenfunktion, Dosierung und Einnahmedauer können eine Rolle spielen. Ein negativer Labor- oder Drogentest lässt sich aus allgemeinen Zeitangaben nicht zuverlässig ableiten.

Wissenschaftliche Einordnung der Behandlung

Studien zur Alkoholabhängigkeit zeigen, dass Naltrexone für geeignete Erwachsene das Risiko starken Trinkens und das Craving verringern kann. Die Effekte unterscheiden sich jedoch von Person zu Person. Das Arzneimittel ist am sinnvollsten in ein strukturiertes Behandlungskonzept eingebunden.

Bei Opioidabhängigkeit kann Naltrexone nach erfolgreich abgeschlossener Entgiftung helfen, die Wirkung erneut konsumierter Opioide zu blockieren. Voraussetzung ist eine sorgfältig bestätigte Opioidfreiheit vor Behandlungsbeginn. Ohne diesen Sicherheitsabstand besteht das Risiko eines abrupt ausgelösten Entzugssyndroms.

Forschungsergebnisse ersetzen keine individuelle Nutzen-Risiko-Abwägung. Behandelnde Fachpersonen beurteilen auch Rückfallrisiken, psychiatrische Belastungen und die Fähigkeit zur regelmässigen Therapie. Kontrolltermine schaffen Raum, um Wirkung, Nebenwirkungen und Behandlungsziele zu besprechen.

Abhängigkeitspotenzial und Therapiealternativen

Naltrexone verursacht nach heutigem Kenntnisstand keine typische körperliche Abhängigkeit und keinen euphorisierenden Rausch. Es ist kein Opioid und aktiviert die Opioidrezeptoren nicht. Ein Absetzen führt normalerweise nicht zu einem Naltrexone-Entzugssyndrom.

Nach dem Absetzen kann die Opioidverträglichkeit vermindert sein, insbesondere nach längerer Abstinenz. Ein Rückfall mit früher gewohnten Mengen kann deshalb lebensgefährlich sein. Dieser Umstand sollte vor Therapieende ausdrücklich ärztlich besprochen werden.

Bei Alkoholabhängigkeit kommen je nach Situation auch psychosoziale Therapien und andere zugelassene Arzneimittel infrage. Bei Opioidabhängigkeit können Substitutionsbehandlungen mit geeigneten Wirkstoffen oder eine abstinenzorientierte Behandlung erwogen werden. Die Wahl hängt von medizinischen Voraussetzungen, persönlichen Zielen und einer fachlichen Risikoabschätzung ab.

Mögliche Nebenwirkungen und allergische Reaktionen

Häufig berichtete Beschwerden können Übelkeit, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit oder Schlafstörungen sein. Manche Personen bemerken Nervosität oder Veränderungen der Stimmung. Solche Symptome sollten bei anhaltender oder belastender Ausprägung ärztlich abgeklärt werden.

Da Naltrexone über die Leber verarbeitet wird, ist auf mögliche Zeichen einer Leberbelastung zu achten. Gelbfärbung von Haut oder Augen, dunkler Urin, ausgeprägte Müdigkeit oder anhaltende Schmerzen im rechten Oberbauch erfordern eine rasche medizinische Beurteilung. Leberwerte können vor und während der Behandlung kontrolliert werden.

Allergische Reaktionen sind selten, aber grundsätzlich möglich. Hautausschlag, Nesselsucht, Schwellungen im Gesicht oder Atembeschwerden müssen ernst genommen werden. Bei Atemnot, Kreislaufproblemen oder rasch zunehmenden Schwellungen ist sofort medizinische Nothilfe erforderlich.

Gegenanzeigen, Alter und besondere Vorsicht

Naltrexone darf nicht angewendet werden, wenn aktuell Opioide eingenommen werden oder eine körperliche Opioidabhängigkeit besteht. Auch ein positiver Opioidnachweis oder Entzugssymptome können gegen einen Therapiebeginn sprechen. Die nötige opioidfreie Zeit wird durch die behandelnde Fachperson bestimmt.

Bei akuter Hepatitis, schwerer Leberfunktionsstörung oder einer bekannten Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff ist besondere Vorsicht beziehungsweise ein Verzicht erforderlich. Auch Nierenprobleme, psychische Erkrankungen und frühere Suizidgedanken sollten im Gespräch angegeben werden. Die Fachperson entscheidet, ob zusätzliche Kontrollen nötig sind.

Die Anwendung ist in der Regel für Erwachsene vorgesehen, sofern die jeweilige Zulassungsinformation nichts anderes bestimmt. Für Kinder und Jugendliche liegen je nach Anwendungsgebiet häufig nicht genügend Daten für eine Routinebehandlung vor. Während Schwangerschaft und Stillzeit ist eine sorgfältige individuelle medizinische Abklärung notwendig.

Wechselwirkungen mit Arzneimitteln und Alkohol

Die wichtigste Wechselwirkung betrifft opioidhaltige Arzneimittel. Dazu können starke Schmerzmittel, bestimmte Hustenpräparate, Substitutionsmittel und einzelne Mittel gegen Durchfall gehören. Vor jeder neuen Medikation sollte deshalb der Wirkstoff geprüft und die Naltrexone-Behandlung angegeben werden.

Alkohol löst mit Naltrexone normalerweise keine typische aversive Reaktion wie bei einigen anderen Mitteln gegen Alkoholabhängigkeit aus. Dennoch ist Alkoholkonsum während einer Behandlung nicht risikofrei und kann die Therapiezielsetzung unterlaufen. Bei Lebererkrankungen kann Alkohol die Belastung zusätzlich erhöhen.

Auch frei verkäufliche Präparate, pflanzliche Mittel und Schlafmittel sollten nicht unkritisch kombiniert werden. Besonders bei mehreren gleichzeitig eingenommenen Arzneimitteln ist eine pharmazeutische oder ärztliche Prüfung sinnvoll. Eine vollständige Medikamentenliste verbessert die Sicherheit der Behandlung.

Überdosierung und Vorgehen im Notfall

Bei Verdacht auf eine Überdosierung sollten Betroffene oder Angehörige umgehend medizinische Hilfe organisieren. Beschwerden können je nach Menge und Begleitmedikation unterschiedlich sein und sind nicht zuverlässig vorhersehbar. Die Arzneimittelpackung sollte für den Rettungsdienst oder die Notaufnahme bereitgehalten werden.

Eine zusätzliche Einnahme, weil die gewünschte Wirkung nicht sofort eintritt, ist nicht sicher. Naltrexone soll nur in der verordneten Menge verwendet werden. Bei einer vergessenen Dosis gelten die Angaben der Fachperson oder der Packungsinformation, nicht eine selbst gewählte Verdoppelung.

Besonders gefährlich kann der Versuch sein, die Opioidblockade mit hohen Opioidmengen zu überwinden. Dies kann zu einer schweren oder tödlichen Vergiftung führen, wenn die Naltrexone-Wirkung nachlässt oder die Dosis überschätzt wird. Bei möglichem Opioidkonsum und Bewusstseins- oder Atemproblemen ist sofort der Notruf zu wählen.

Medizinisch kontrollierter Bezug von Naltrexone

Naltrexone ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel und sollte nur nach einer medizinischen Abklärung abgegeben werden. Eine seriöse Apotheke prüft die gültige ärztliche Verschreibung sowie mögliche Sicherheitsfragen. Angebote, die diese Prüfung umgehen möchten, sind kein verlässlicher Weg zu einer sicheren Behandlung.

Vor der Abgabe können Angaben zu bestehenden Lebererkrankungen, aktuellem oder kürzlichem Opioidgebrauch und weiteren Arzneimitteln relevant sein. Diese Fragen dienen dem Schutz vor schwerwiegenden Wechselwirkungen und einem ausgelösten Entzug. Vertrauliche Beratung durch qualifiziertes Fachpersonal ist bei diesem Wirkstoff besonders wichtig.

Die Verfügbarkeit einzelner Packungsgrössen hängt von Zulassung, Lagerbestand und den geltenden Abgaberegeln ab. Eine digitale Vorbestellung kann die Bearbeitung erleichtern, ersetzt aber keine erforderliche medizinische Kontrolle. Bei Unsicherheiten zur Verschreibung sollte zuerst die behandelnde Praxis kontaktiert werden.

Kostenvergleich und verantwortungsvolle Auswahl

Die Kosten für Naltrexone können zwischen Apotheken und Packungsgrössen unterschiedlich ausfallen. Einfluss haben unter anderem Hersteller, Dosierungsstärke, Beratungsleistungen und mögliche Vergütungsregeln der Krankenversicherung. Aktuelle Angaben sollten direkt vor einer Bestellung überprüft werden.

Ein besonders niedriger Betrag allein ist kein geeignetes Qualitätsmerkmal für ein Arzneimittel. Wichtig sind eine nachvollziehbare Anbieteridentität, geschultes pharmazeutisches Personal und ein sicherer Umgang mit Gesundheitsdaten. Auch die korrekte Lagerung und ein dokumentierter Versandweg gehören zu einer vertrauenswürdigen Abgabe.

Bei erstattungsfähigen Behandlungen kann die Kostenübernahme von Diagnose, Versicherungstarif und ärztlicher Dokumentation abhängen. Verbindliche Auskünfte erteilt die zuständige Krankenversicherung oder die abgebende Apotheke. Die medikamentöse Entscheidung sollte nie ausschliesslich aufgrund der Kosten getroffen werden.

Vorteile einer digitalen Apothekenbestellung

Eine Bestellung über eine zugelassene Versandapotheke kann Wege sparen und eine diskrete Abwicklung ermöglichen. Sie bietet zudem die Möglichkeit, Verfügbarkeit und Packungsangaben vorab zu prüfen. Die Abgabe bleibt an die erforderlichen gesetzlichen und medizinischen Voraussetzungen gebunden.

Ein professioneller Bestellablauf umfasst die Prüfung der Verschreibung, die sichere Übermittlung relevanter Angaben und eine pharmazeutische Kontrolle. Rückfragen sollten vor dem Versand geklärt werden können. Bei Naltrexone ist dies wichtig, weil eine aktuelle oder kürzliche Opioidanwendung erhebliche Risiken verursachen kann.

Gesundheitsdaten verdienen einen besonders sorgfältigen Schutz. Kundinnen und Kunden sollten auf verständliche Datenschutzinformationen, sichere Zahlungswege und erreichbare Kontaktmöglichkeiten achten. Unklare Herkunft, fehlende Beratung oder unrealistische Heilversprechen sprechen gegen einen Anbieter.

Bestellablauf und Sendungsverfolgung

Für die Bestellung wird zunächst das gewünschte Naltrexone-Präparat ausgewählt und die gültige Verschreibung gemäss den Vorgaben der Apotheke eingereicht. Anschliessend erfolgt eine pharmazeutische Prüfung der Angaben. Erst nach Freigabe kann die Sendung vorbereitet werden.

Nach dem Versand erhalten Kundinnen und Kunden üblicherweise eine Bestätigung mit Informationen zum Zustellstatus. Eine Sendungsverfolgung hilft, den voraussichtlichen Lieferzeitpunkt nachzuvollziehen. Arzneimittel sollten nach Erhalt zeitnah kontrolliert und fachgerecht gelagert werden.

Bei beschädigter Verpackung, einer falschen Lieferung oder auffälligen Veränderungen der Tabletten sollte das Präparat nicht eingenommen werden. Stattdessen ist die abgebende Apotheke für eine Klärung zu kontaktieren. Bei dringenden medizinischen Fragen ist eine ärztliche Stelle oder der Notfalldienst zuständig.

Aufbewahrung und sichere Anwendung im Alltag

Naltrexone sollte in der Originalpackung, trocken und vor übermässiger Wärme geschützt aufbewahrt werden. Die konkreten Lagerhinweise auf der Packung und in der Fachinformation haben Vorrang. Arzneimittel gehören ausser Reichweite von Kindern und unbefugten Personen.

Das Präparat darf nicht mit anderen Personen geteilt werden, auch wenn Beschwerden ähnlich erscheinen. Besonders Personen, die Opioide einnehmen oder opioidabhängig sind, können durch eine unbeabsichtigte Einnahme gefährdet werden. Nicht mehr benötigte Tabletten sollten über eine Apotheke oder nach lokalen Vorgaben entsorgt werden.

Eine zuverlässige Einnahmeroutine kann die Therapietreue unterstützen, etwa durch eine feste Tageszeit und eine dokumentierte Einnahme. Bei Nebenwirkungen, Rückfallgedanken oder Schwierigkeiten mit der regelmässigen Anwendung sollte frühzeitig das Behandlungsteam einbezogen werden. Naltrexone entfaltet seinen grössten Nutzen als Teil einer individuell begleiteten, langfristig ausgerichteten Behandlung.

Häufig gestellte Fragen zu Naltrexone

Macht Naltrexone abhängig oder erzeugt es ein «High»?

Naltrexone ist kein Opioid und löst üblicherweise weder ein euphorisches Gefühl noch eine körperliche Abhängigkeit aus. Es blockiert bestimmte Opioidrezeptoren und wird deshalb nicht als Ersatz für berauschende Substanzen eingesetzt.

Kann Naltrexone einen Drogentest positiv auf Opioide beeinflussen?

Naltrexone selbst führt in der Regel nicht zu einem positiven Opioid-Screening. Informieren Sie bei medizinischen Untersuchungen oder Arbeitsplatztests dennoch über alle eingenommenen Arzneimittel, damit unerwartete Befunde fachgerecht beurteilt werden können.

Warum muss das Behandlungsteam vor einer Operation über Naltrexone informiert werden?

Einige starke Schmerzmittel wirken über Opioidrezeptoren und können unter Naltrexone abgeschwächt oder unwirksam sein. Teilen Sie einer Anästhesie- oder Notfallfachperson daher frühzeitig mit, dass Sie Naltrexone anwenden; die Schmerzbehandlung kann dann sicher geplant werden.

Was ist bei plötzlich auftretenden starken Schmerzen zu beachten?

Nehmen Sie nicht eigenständig höhere Dosen von Schmerzmitteln ein, um eine verminderte Wirkung auszugleichen. Wenden Sie sich an eine Ärztin, einen Arzt oder bei akuten schweren Beschwerden an den Notfalldienst und nennen Sie Naltrexone als aktuelles Arzneimittel.

Können opioidartige Wirkstoffe in Hustenmitteln oder Durchfallpräparaten problematisch sein?

Ja. Einzelne Präparate gegen Husten, Schmerzen oder Durchfall können opioidartige Wirkstoffe enthalten, deren Wirkung durch Naltrexone verändert wird. Lassen Sie rezeptfreie Produkte vor dem Kauf in einer Apotheke prüfen und lesen Sie die Wirkstoffangaben sorgfältig.

Ist Low-Dose Naltrexone dasselbe wie die reguläre Naltrexone-Behandlung?

Nein. «Low-Dose Naltrexone» bezeichnet eine nicht standardisierte Niedrigdosis-Anwendung, die je nach Zweck von den zugelassenen Behandlungsschemata abweichen kann. Sie sollte nicht mit einer etablierten Naltrexone-Therapie gleichgesetzt oder ohne ärztliche Beurteilung begonnen werden.

Wird Naltrexone auch bei Glücksspiel oder anderen Verhaltenssüchten eingesetzt?

Für bestimmte Verhaltenssüchte wird Naltrexone gelegentlich wissenschaftlich diskutiert, jedoch hängt ein möglicher Einsatz von der individuellen Situation und der lokalen Zulassung ab. Eine fachärztliche Abklärung ist wichtig, weil nichtmedikamentöse Behandlungen häufig ein zentraler Bestandteil des Vorgehens sind.

Ersetzt Naltrexone eine Entgiftung oder psychotherapeutische Unterstützung?

Nein. Naltrexone kann in einem umfassenden Behandlungsplan eingesetzt werden, ersetzt aber weder eine notwendige medizinische Stabilisierung noch psychosoziale oder psychotherapeutische Unterstützung. Welche Bausteine sinnvoll sind, wird individuell mit dem Behandlungsteam festgelegt.

Woran lässt sich erkennen, ob die Behandlung hilfreich ist?

Der Nutzen wird meist anhand vorher vereinbarter, konkreter Ziele beurteilt, etwa Veränderungen beim Konsumverhalten, beim Verlangen oder bei der Teilnahme an unterstützenden Angeboten. Eine regelmässige, ehrliche Rückmeldung an die behandelnde Fachperson ermöglicht eine sachliche Neubewertung des Plans.

Darf Naltrexone bei Kinderwunsch, in der Schwangerschaft oder Stillzeit angewendet werden?

Bei Kinderwunsch, Schwangerschaft oder Stillzeit ist eine individuelle ärztliche Nutzen-Risiko-Abwägung erforderlich. Setzen Sie Naltrexone nicht eigenmächtig ab oder neu an, sondern besprechen Sie die Situation zeitnah mit der behandelnden Fachperson.

Kann Naltrexone die Fahrtüchtigkeit oder die Arbeit mit Maschinen beeinflussen?

Insbesondere zu Beginn einer Behandlung können Beschwerden wie Schwindel, Müdigkeit oder Konzentrationsprobleme die Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen. Verzichten Sie auf Autofahren, Velofahren im Strassenverkehr oder gefährliche Maschinenarbeit, solange Sie Ihre persönliche Reaktion nicht sicher einschätzen können.

Welche Unterlagen sollte ich für eine Naltrexone-Bestellung online in der Schweiz bereithalten?

Ob und welche Dokumente erforderlich sind, richtet sich nach dem Produkt, der Abgabestelle und den geltenden Vorgaben in der Schweiz. Nutzen Sie nur überprüfbare Apothekenangebote, beachten Sie die verlangten Verschreibungs- und Identitätsnachweise und fragen Sie bei Unklarheiten direkt bei der Apotheke nach.

Pharmazeutische Fachprüfung

Die Inhalte dieser Produktseite zu Naltrexone wurden am 27. März 2026 fachlich geprüft und hinsichtlich einer verantwortungsvollen, patientenorientierten Darstellung für die Schweiz bewertet.

Fachliche Prüfung Angabe
Geprüft durch Nadine Hürlimann, Eidgenössisch diplomierte Apothekerin
Beruflicher Identifikator GLN 7601003285178
Registerstelle MedReg des Bundesamts für Gesundheit (BAG)
Prüfdatum 27. März 2026

Die Prüfung umfasst insbesondere Angaben zur sicheren Anwendung, wichtigen Vorsichtsmassnahmen und dem Bedarf einer ärztlich begleiteten Behandlung. Naltrexone ist nur entsprechend der ärztlichen Verordnung anzuwenden; bei Fragen zu Eignung, Wechselwirkungen oder Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke.

Hinweis: Diese Informationen dienen ausschliesslich der allgemeinen Information und ersetzen keine persönliche Beratung oder Untersuchung durch eine Ärztin oder einen Arzt.

Standort und Öffnungszeiten

Für Naltrexone besuchen Sie unsere Apotheke in Zürich.

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